Mission alleine gegen die Welt: ich starte eine Unternehmung!?

Viele Menschen befassen sich mit dem Gedanken sich selbstständig zu machen. Endlich weg von diesem mühsamen „Arbeitnehmerleben“, endlich „frei“ und sich selber verwirklichen. Dazu mache ich nun einige Thesen und Inputs.

1) Bevor du anfängst lese meine Blog Artikel: Survival Guide für Unternehmer,  sowie diesen Artikel über 10 Gebote und den berühmt berüchtigten Artikel über Willis Kochbuch für kreative Finanzierungsvarianten
2) Bevor du anfängst, rede mit den 3F (Family, Friends and Fools), rede über die Gedanken dich selbstständig zu machen. Das wichtigste ist die Unterstützung aus Deinen persönlichen 3F, oft geht es auch um eine geistige Unterstützung. Wenn Du schon eigene Kinder hast, rede in Ruhe mit Deiner Frau darüber und ob Sie diese „Venture“ zusammen mit Dir erleben will. Was wären wir ohne die Unterstützung unserer Partner? Vielleicht hast du Freunde in deinem Umfeld, die dir beim Einstieg in die Selbstständigkeit helfen können. Mit Kontakten und natürlich auch mit Geld und Aufträgen.  Die seelische und finanzielle Unterstützung der 3F ist sehr sehr wichtig.
3) Geh davon aus, dass niemand auf Dich und deine Unternehmung wartet, erwarte keinen Dank.
4) Geh davon aus, dass Dein zukünftiger (Lohn) absolut variabel ist (100 % Erfolgsbeteiligung). Wenn du schnell reich werden willst, dann spiele lieber Lotto oder geh ins Casino, aber gründe keine Unternehmung!
5) Von mir aus gibt es zwei Sorten von Jungunternehmern: denjenigen, welche sich selbst verwirklichen wollen und denen die Geld verdienen wollen.
6) Mitarbeiter anstellen, diese führen, coachen etc. ist verdammt anstrengend, teilweise sind „one man Konzepte“ deutlich lukrativer und einfacher zu managen.
7) Sei nicht stolz! Ab jetzt bist du Putzfrau, Sekretärin und Manager in Personalunion. Man darf sich für keine Arbeit zu schade sein.
8) Mehr Rendite heisst immer auch mehr Risiko! Wenn Du deine Rendite maximieren willst, musst du oft ein hohes Risiko eingehen, die Frage ist ob du das willst und kannst, denke auch an die psychische Belastung.
9) Mahnungen sind gut, Betreibungen schlecht. Wenn der Stapel mit den Rechnungen und Mahnungen grösser wird, bleibe cool.  Bezahle immer schön artig Mwst und AHV, falls du ein Liq. Problem bekommen solltest, rede mit den Lieferanten, nicht aber mit der AHV und Mwst. Diese Rechnungen musst du einfach bezahlen, denn denen bist du „scheiss-egal“. Auf eine Firma mehr oder weniger kommt es denen nicht an.
10) Nutze die zahlreiche Informationsveranstaltungen und Websites zu diesem Thema: Institut für Jungunternehmer, Gruenden.ch

Viva la Revolution !!!

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