Hagelschaden, persönliche Motivationskrise und Social Entrepreneurship

Letzte Woche hatten wir massive Hagelschäden im Go Sports, insgesamt beläuft sich der Schaden auf mehrere zehntausend Franken, u.a. haben wir 1 Laufband, 1 Musikanlage, x Quadratmeter Teppichbelag, 1 Router, div. Verbrauchsmaterialien und div. elektronische Anlagen durch diesen Vorfall verloren, hier einige Impressionen:

hagel im go sports

Bild: Hagel im Go Sports, Wassereintritt vom Flachdach

hagel im gosports II

Bild: so haben wir uns den Nassbereich nicht vorgestellt. 

gosports hagel hh

Hagelrückstände im Juli 2007 vor dem Oberland Park, Interlaken

Ich habe zudem mehrere Tage gar keinen Internetanschluss gehabt und war damit in meinem persönlichen „workflow“ gestört. Super, Wasser kann das geleistete oder das gebaute recht schnell wegspülen, ohne das man etwas dagegen tun kann. Zudem hat mich nun schon seit Tagen eine persönliche Motivationskrise gepackt. Die habe ich jedes Jahr einmal teilweise auch mehr als einmal. Wir müssen relativ viel unternehmerische Entscheidungen fällen. Zur Zeit ist das unternehmerische Risiko in meinem Job hoch, die Entschädigung sehr schlecht und insgesamt mein Wohlbefinden gut (zum Glück).

Vielleicht mache ich in Zukunft nur noch soziale Projekte, dann muss ich mich nicht mehr damit rumschlagen, wer wieviel bekommt, letzlich ist jede unternehmerische Aktivität auch eine Verteilung von Ressourcen und alleine darin ist ein sehr grosses Konfliktpotential. Vielleicht bin ich gerade deshalb zur Zeit motiviert für das Projekt www.lehrstellenboerse.ch, welches wir als gemeinnütziger Verein organisiert haben.  Warum nicht einen Mehrwert durch soziale Projekte schaffen? Anstatt zu kämpfen für viel Geld, was mann dann doch nicht ausgeben kann oder will (zumindest ich nicht).